Notenausgabe im Detail
Über den Komponisten / die Komponistin
Yôko NakamuraYôko Nakamura (*1957) erhielt mit 15 Jahren ihren ersten Kompositionsunterricht bei Prof. Masato Uchida, der bei André Jolivet am Pariser Konservatorium studiert hat. Während ihres Kompositionsstudiums an der Nationalen Hochschule der Künste Tokio war Prof. Atsutada Otaka ihr Hauptfachdozent. Auch er war Student am Pariser Konservatorium gewesen und zwar bei Henri Dutilleux, Marcel Bitsch und Maurice Duruflé. Weitern Kompositionsunterricht erhielt Yôko Nakamura bei Prof. Tomojiro Ikenouchi (1906-1991), dem ersten japanischen Absolventen des Pariser Konservatoriums im Hauptfach Tonsatz, der später das Fach Tonsatz nach französischer Methode in Japan einführte.
Zu Nakamuras Werken zählt ein ganzer Reigen von Cellostücken, u.a. sechs Solosuiten, 10 Duos für zwei junge Cellisten, "Schnell verflogene Sommernacht" und "Der Mogami-Fluss" für Celloquartett sowie Werke für Violoncello und Klavier. Die Regenbogen-Cellotrios sind im Mai 2010 im Musikverlag Hauke Hack erschienen, der erste Band der 10 Phantasien für Celloquartett im Dezember 2012, inzwischen auch der 2. Band.
Über das Werk
Mit den Sätzen “Vier Kanarienvögel”, “Abenddämmerung”, “Spanischer Garten”, “Drache im Zauberland” und “Postludium, Krokusblüte” erscheint der zweite und letzte Teil der “Zehn Phantasien” der japanischen Komponistin Yoko Nakamura für 4 junge Cellistinnen oder Cellisten.
“Vier Kanarienvögel” ist ein fröhliches Stück in C-Dur im gehupften 6/8-Takt, in dem ein Motiv mit Punktierungen und Prallern durch alle Stimmen wandert.
“Abenddämmerung” steht ebenfalls in C-Dur und ist weitestgehend homophon komponiert.
Im 4. Cello beginnt die Melodie in “Spanischer Garten” und wandert später ins 1. Cello. Das Stück ist gespickt mit off-beat-Sechzehnteln. Die Teile A-B-A stehen in g-Moll, G-Dur und wieder g-Moll.
“Drache im Zauberland” ist zunächst im Fugato-Stil angelegt mit homophonen Zwischenteilen. In diesem Stück können Schüler auf angenehme Weise Erfahrungen mit atonaler Musik machen, die von tonalen Elementen durchbrochen wird.
Mit dem Postludium “Krokusblüte” schließt der Zyklus in freundlichem G-Dur.
* die Preise sind Brutto-Preise, hinzu kommen 1,80 € Portokosten für Sendungen bis 500 gr. innerhalb Deutschlands, ab einem Bestellwert von 30,- € trägt der Verlag Portokosten bis 3,- €.